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Berufe in der Apotheke

Apothekerinnen und Apotheker sind Experten für Arzneimittel.
Der Beruf ist anspruchsvoll und mit viel persönlicher Verantwortung verbunden. Apotheker arbeiten zumeist in Apotheken, aber auch im Krankenhaus, in Industrie, Forschung und Verwaltung. Voraussetzung für die Approbation als Apotheker ist der erfolgreiche Abschluss des Pharmaziestudiums.

Ausbildung und Approbation
Um Pharmazie studieren zu können, muss man eine Hochschulzugangs-Berechtigung nachweisen, die im Normalfall mit dem Abitur erworben wird.
Die pharmazeutische Ausbildung besteht aus einem vierjährigen Universitätsstudium und einem anschließenden praktischen Jahr. Jeder Abschnittschließt mit einer Prüfung, dem Staatsexamen, ab.  

Tätigkeitsbereich
Apotheker arbeiten aufgrund ihres pharmazeutischen Fachwissen und ihrer breiten naturwissenschaftlichen Ausbildung nicht nur in öffentlichen Apotheken. Ihnen steht eine Vielzahl verschiedener Tätigkeitsbereiche, u. a. in Industrie und Verwaltung, an Universitäten und Berufsschulen, in Behörden und Institutionen, offen.

Ein Pharmazieingenieur (auch Pharmazie-Ingenieur) gehört in Deutschland zum pharmazeutischen Personal in der Apotheke und wurde an Ingenieurschulen in der DDR ausgebildet. Das dreijährige Studium bezog sich vor allem auf die Herstellung und Abgabe von Arzneimitteln. Pharmazieingenieure haben ähnliche Befugnisse wie Apothekerassistenten erlangt.

Sie arbeiten unter der Verantwortung eines Apothekers und dürfen diesen unter bestimmten Voraussetzungen auch vertreten. Seit der Wiedervereinigung 1990 werden keine Pharmazieingenieure mehr ausgebildet.

Sie führen in der Apotheke pharmazeutische Tätigkeiten durch, wie umfassende Informationen zu Arzneimitteln und Beratung bei der Arzneimittelherstellung, sowie Nacht- und Notdienste.

Voraussetzung für die Ausbildung als PTA ist ein Realschul- oder gleichwertiger Abschluss. Daneben sollten gut schulische Leistungen
in Mathematik und den naturwissenschaftlichen Fächern nachgewiesen worden sein. Manuelle Geschicklichkeit, die Fähigkeit zu sorgfältigem und verantwortungsvollem Arbeiten sind ebenso unerlässlich wie Kontaktfreude und Einfühlungsvermögen im Umgang mit kranken Menschen.

Die PTA-Ausbildung dauert 2,5 Jahre: eine zweijährige schulische Ausbildung an einer staatlichen oder staatlich anerkannten privaten Lehranstalt und eine sechsmonatige praktische Ausbildung in der Apotheke.

An der Schule erhalten die angehenden PTA Unterricht in Fächern, wie Chemie, Galenik, Botanik, Drogenkunde, Arzneimittelkunde, Ernährungskunde, Diätetik und Körperpflegekunde. Daneben werden praktische Übungen zur Untersuchung von Körperflüssigkeiten, Erkennung von Arzneipflanzen, Herstellung verschiedener Arzneiformen sowie zum EDV-Umgang durchgeführt. In den Ferien müssen die PTA-Schüler ein vierwöchiges Praktikum in einer Apotheke ableisten. Die schulische Ausbildung endet mit einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfung.

Aufgrund Ihrer Ausbildung sind PTA nicht nur in der öffentlichen Apotheke, sondern z. B. auch in Krankenhausapotheken, in der Industrie, an der Universität oder in Verwaltungen tätig.

Bei der/m PKA handelt es sich um einen staatlich anerkannten Ausbildungsberuf, am besten im Anschluss nach erfolgreichem Abschluss der Oberschule. Die Ausbildungsdauer beträgt 3 Jahre.
Die Ausbildung zur/m PKA erfolgt im dualen System, d. h. dass der Auszubildende in einer Apotheke praktisch ausgebildet wird und parallel dazu eine Berufsschule besucht. Das Ausbildungsverhältnis wird zwischen Apotheker und Auszubildenden schriftlich festgehalten

Der Tätigkeitsschwerpunkt der PKA liegt im kaufmännisch-organisatorischen Bereich der Apotheke. Dementsprechend werden Kenntnisse u. a. zur Warenwirtschaft, Bevorratung und Preisbildung, Lagerhaltung sowie zur Bearbeitung von Rechnungen und Umgang mit der EDV vermittelt.
Die praktische Ausbildung wird durch fachbezogenen Berufsschulunterricht ergänzt. Zu Beginn des 2. Ausbildungsjahres wird in einer schriftlichen Zwischenprüfung der Ausbildungsstand der PKA-Schüler ermittelt. Vor der jeweiligen Landesapothekerkammer wird am Ende der Ausbildungszeit eine Abschlussprüfung abgelegt.

PKA sind aufgrund ihrer pharmazeutisch-kaufmännisch geprägten Ausbildung vorrangig in öffentlichen Apotheken, aber auch in Krankenhausapotheken, in der Industrie, im pharmazeutischen Großhandel, in Drogerien oder Verwaltungen und Behörden tätig.

Linden Apotheke Löbau

LINDEN APOTHEKE

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